Generationenpreis

Ausschreibung

Unter dem Motto „Stark im Land – Generationen verbinden“ würdigt der Generationenpreis inspirierende Projekte und Initiativen, die den Dialog der Generationen in Baden-Württemberg im Fokus haben und diesen nachhaltig stärken und ausbauen. In einer Gesellschaft mit Vielfalt und stetigem Wandel gewinnt der intergenerationelle Dialog immer mehr an Bedeutung. 

Der Preis setzt ein Zeichen für gelebte Solidarität, gegenseitiges Verständnis und innovative Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt. Mit „Stark im Land – Generationen verbinden“ werden besonders engagierte Projekte ausgezeichnet, welche Vorurteile abbauen, neue Formen der Zusammenarbeit und des Austausches entwickeln und damit den Gemeinschaftszusammenhalt fördern.

Mit dem Generationenpreis verfolgt der Landesseniorenrat Baden-Württemberg das Ziel, Wissen und Erfahrungen unterschiedlicher Projekte sichtbar zu machen. So können sie für künftige Initiativen genutzt werden und langfristig wirksam und übertragbar sein. 

Der Preis macht vorbildliches Engagement sichtbar und würdigt Beiträge von Initiativen und Organisationen, die sich für das Wohl von Jung und Alt einsetzen.

Preise

Es werden drei Hauptpreise in Höhe von jeweils 3.000,– Euro und 
fünf Anerkennungspreise jeweils in Höhe von 1.000,– Euro ausgelobt. 

Preisverleihung

Die Prämierungsveranstaltung findet am 6.11.2026 im Kursaal in Bad Cannstatt statt.

Die Einreichung der Projekte ist vom 01.03. bis 30.06.2026 möglich.

Jury

Die Auswahl erfolgt durch eine unabhängige, siebenköpfige Jury, welche sich aus Expert*innen aus folgenden Bereichen zusammensetzt:

  • der Bereiche Gerontologie/Quartiersarbeit/offene Kinder- und Jugendarbeit/Soziologie/Soziale Arbeit
  • Fachkundige Personen/bürgerschaftlich Engagierten
  • Vertretende der Interessen von Senior*innen
  • Vertretende der jüngeren Generation
  • Vertretende des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration

Teilnahmeberechtigte

Teilnahmeberechtigt sind folgende Einrichtungen aus Baden-Württemberg:

  • gemeinnützige Organisationen, Einrichtungen und Initiativen
  • Träger der freien Wohlfahrtspflege
  • soziale Verbände und Netzwerke
  • kommunale und öffentliche Einrichtungen

Einzelpersonen sind nicht teilnahmeberechtigt.

  • Das Projekt hat den Schwerpunkt Dialog.
  • Das Projekt ist in der Umsetzung und noch nicht abgeschlossen.
  • Projekt zeigt innovative und/oder kreative Methoden, um das Miteinander und den Dialog der Generationen zu stärken.
  • Das Projekt wurde so geplant, vorbereitet und durchgeführt, dass die Überführung von der bloßen Idee ins konkrete Handeln realitätsnah erfolgte.
  • Die Maßnahmen haben nachweislich positive Auswirkungen auf das Zusammenleben der Generationen und sind in der Öffentlichkeit sichtbar.
  • Die Zielgruppe und die Teilnehmenden werden aktiv in die Konzeption, Umsetzung und Weiterentwicklung des Projektes einbezogen.
  • Das Projekt ist gut organisiert, verfügt übe eine engagierte Leitung und ist strukturell in Organisationen oder im Gemeinwesen verankert.
  • Es bestehen gelebte und inhaltlich wirksame Kooperationen mit anderen Akteuren, Vereinen, Kommunen oder Initiativen, um Synergien zu nutzen und Ressourcen zu bündeln.
  • Die Initiative wird gut dokumentiert und kommuniziert, um als Beispiel dienen und zur Nachahmung anregen zu können.
  • Das Projekt verfolgt eine langfristige Perspektive und ist auf Dauerhaftigkeit – nachhaltig – angelegt.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.